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Neuromuskuläre Elektrostimulation

Ich möchte Ihnen die Ultratone-Behandlung (Neuromuskuläre Elektrostimulation) vorstellen.

Luigi Galvani war Arzt, Anatom und Biophysiker. Bei einem Experiment am 6. November 1737 entdeckte er mehr zufällig als geplant, dass die Froschschenkel eines toten Frosches auf Elektrizität mit Muskelkontraktionen reagieren. Durch diese Zufallsentdeckung legte er die Grundlage vieler später entstehenden Therapieformen so z.B.: Feinstromtherapie, Tens und auch die moderne Form der Neuromuskulären Stimulationstechnik - Ultratone.

Beim Ausfall von Nerven in der Peripherie des Körpers, also besonders an Armen und Beinen, kommt es zum Abbau von Muskelzellen des vom gelähmten Nerv versorgten Muskels. Um dies zu vermeiden, werden während einer Therapiesitzung Elektroden angebracht, die mit geringen Stromstößen die Funktion der betroffenen Nerven simulieren. Dadurch bewegt sich der bedrohte Muskel wieder und wird nicht abgebaut. Auch wenn eine Lähmung nicht vorliegt kann diese Therapie zur Stärkung und zum Erhalt der Muskulatur eingesetzt werden.

Indikation z.B. bei:

  • Rückenschmerzen, die aufgrund einer muskulären Schwäche nicht verbessert werden können,
  • Beckenbodentraining bei Inkontinenz, Impotenz und anderen Störungen,
  • erhaltendes Muskeltraining während einer Verletzungsphase,
  • Osteoporose

Neben den genannten und weiteren medizinischen Indikationen erfreut sich die Ultratone-Behandlung im Augenblick großer Beliebtheit bei Frauen (und auch Männern), denen die Anwendungen dabei helfen, die Figur zu formen. Durchschnittlich verliert man innerhalb von 10 Behandlungen 4-6 cm Bauchumfang und auch Orangenhaut (Zellulite) kann gemindert werden.

Ich selbst habe zwar noch keinen Waschbrettbauch, aber immerhin habe ich durch regelmäßige Utratone-Anwendungen 6 kg verloren. Wer mehr zu diesem Thema „Fitnesstraining für Bequeme“ erfahren will, kann gerne eine Probeanwendung vereinbaren.