DruckversionPDF-VersionSeite empfehlen

Beim ersten Besuch:

Chiropraktische Untersuchung und Behandlung

Was geschieht nun mit mir?

Keine Sorge, nicht mehr oder weniger als bei jeden Arztbesuch auch. Sie werden befragt, füllen einen Anmeldebogen aus, evtl. geben Sie Ihre Röntgenbefunde ab.

DIE UNTERSUCHUNG

Hierfür kleidet man sich soweit wie nötig aus und dann werde ich Sie aus chiropraktischer Sicht zunächst begutachten und vermessen. Dazu müssen Sie sich in den Spinalyser stellen, ein Untersuchungs-Gerät, mit dessen Hilfe ich die Kopf-, Schulter- und Beckenlinie vermessen. Die Position der Wirbel zueinander bzw. deren Beweglichkeit wird überprüft. Die körperliche Untersuchung gibt hinweise auf Verspannungen und Verquellungen, sowie ungleichmäßige Temperaturverteilung. Auf Grund der gefundenen Ergebnisse werden weitere Fragen gestellt, die Röntgenbefunde hinzugezogen und gegebenenfalls ergänzende schmerzfreie Untersuchungen durchgeführt.

DER ERSTBEFUND

Jetzt habe ich ein erstes Bild Ihrer Beschwerden und bespreche das Krankheitsbild und den ersten Behandlungsablauf mit Ihnen.

DANACH...

In der ersten Phase der Behandlung kommt die Sacro-Occipital Technik zum Einsatz. Kern der SOT-Methode ist eine spezielle Lagerungstechnik, die das Becken begradigt. Während dessen wird eine Massage durchgeführt und die Muskulartur lockert. Ergänzt wird die durch  Wärme- oder Magnetfeldanwendung.
Je lockerer die Muskulatur ist, desto geringer ist die Kraft, die ausgeübt werden muß, um einen Wirbelkörper zu  justieren bzw. „verschieben“. Dies erfolgt entweder mittels rasch durchgeführter Handgriffe oder durch Einsatz von Hilfmittel wie zum Beispiel dem „Activator“.
Alter und Kondition des Patienten, die Dauer und Schwere der Erkrankung sind bestimmend dafür wie viele Behandlungen erforderlich sind.
Ziel meiner Bemühungen ist die Herstellung einer neuen, verbesserten Wirbelsäulenstatik.

ANDERE METHODEN UM SUBLUXATIONEN ZU BEHEBEN

INSTRUMENTE können helfen

Chiropraktik verlangt zweifellos sehr viel Fingerspitzengefühl und solide „Handarbeit“. Aber auch hier hilft inzwischen die Technik ein wenig nach, um einerseits präzise zu arbeiten und andererseits reproduzierbare Resultate zu erzielen.

Benutzt wird dazu ein Instrument, das sehr exakte, wiederholbare und genau nachvollziehbare Manipulationen erlaubt, der Cox-Thompson-Behandlungstisch. Die Dehnung erfolgt nicht nach freiem „Gefühl“, sondern mit feinem Gespür des Chiropraktikers und exakten Maß am Instrument. So kann bei Folgebehandlungen immer auf die letzte Behandlung genau eingegangen werden, um das erzielte Resultat zu stabilisieren.

Einige der bewährtesten Instrumente stelle ich hier auf meiner Internetseite vor. Diese Techniken sollten auf jeden Fall v o r einem operativen Eingriff ausprobiert werden. In vielen Fällen kann damit eine Operation vermieden werden. Zusätzlich werden bei dieser Art der Behandlung Eis- oder Wärmepackungen verabreicht. Auch Übungen, die man zu Hause durchführen kann gehören in das Konzept. Bei Degenerationen der Bandscheiben werden natürliche, homöopathische Medikamente begleitend eingesetzt und zur Schmerzbekämpfung kommt zum anderen die SCENAR-Therapie und Ultraschall zum Einsatz.

Sollten sich die Beschwerden nach einigen Behandlungen nicht um 50% subjektiv verbessern, ist eine weiterführende, radiologische Untersuchung erforderlich.

SCHLUßFOLGERUNG
Chiropraktik steigert und /oder erhält die Gesundheit und das Wohlbefinden steigern oder zumindest erhalten. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen bei Hüftproblemen, Arthritiden, Spondylosen und anderen bekannten orthopädischen Problemen helfen, Flexibilität, Bewegungs- und Lebenslust zu erhalten, sowie Schmerzen zu beseitigen oder zu mindern.

Ebenso spielt die Chiropraktik eine entscheidende Rolle in der Altersvorsorge, da sie die Aktivität steigern hilft und Folgeprobleme gewisser Alterserscheinungen mildert bzw. verhindert.

Die Chiropraktik ist kein Allheilmittel; im richtigen Moment und bei klarer Diagnosenstellung kann sie jedoch einen unmittelbaren Erfolg erzielen, auch da, wo andere nur noch operieren würden.

Sehr gerne würde ich Ihre Fragen auch in einem persönlichen Gespräch beantworten, denn nur ein gut informierter Patient kann an seiner Genesung mitarbeiten. Das Kooperieren zwischen Patienten und Behandelnder ist die Voraussetzung zur Heilwerdung des Menschen.